Theorie und Praxis

Theorie

1. Ausbildungsjahr:

  • L F1: Vereinigen von Stoffen
  • LF2: Trennen von Stoffsystemen
  • LF3: Struktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchen
  • LF4: Stoffe photometrisch und chromatographisch untersuchen
  • LF5: Präparative Arbeiten durchführen

2.  Ausbildungsjahr:

  • LF6a: Organische Chemie
  • LF6b: Alles rund um den Benzolring
  • LF7: Volumetrische und gravimetrische Analysen durchführen
  • LF8: Chromatographie

3. Ausbildungsjahr:

  • LF9: Spektroskopie
  • LF10: Strukturaufklärungen von organischer Verbindungen durchführen
  • LF11: Synthesetechniken anwenden
  • LF12: Produktionsprozesse überwachen (erst ab dem 2. Halbjahr!)
  • LF14: Mikroorganismen identifizieren und nutzen
  • LF15: Elektrochemie

4. Ausbildungsjahr:

  • LF11: Synthesetechniken anwenden
  • LF12: Produktionsprozesse überwachen
  • LF14: Mikroorganismen identifizieren und nutzen
  • LF15: Elektrochemie

LF13 wurde vom Lehrplan gestrichen.

Neben den Lernfeldern werden noch die Fächer Englisch, Sozialkunde, Deutsch (ab der 2. Hälfte des 1. Ausbildungsjahres), Religion sowie Sport (nur im 1. Ausbildungsjahr) unterrichtet.

Die Berufsschule bietet weiterhin die Möglichkeit, für diejenigen mit Mittlerer Reife an der Schule ihre Fachhochschulreife zu erwerben. Hierzu bekommt man ab dem 2. Ausbildungsjahr noch Mathematik sowie Nachmittagsunterricht. In Englisch, Deutsch, Mathematik und Sozialkunde muss man die inhaltlich anspruchsvolleren Bausteine besuchen. In diesen Fächern bekommt man (als Bonus) im Berufsschulzeugnis eine bessere Note eingetragen, als eigentlich erreicht wurde. Um die Fachhochschulreife zu erlangen, muss man hierzu im 3. Ausbildungsjahr eine Prüfung ablegen, sowie die Abschlussprüfung als Chemielaborant bestehen.

Unser Labor

Praxis

Die praktische Ausbildung als Chemielaborant an der Fachhochschule Kaiserslautern findet am Standort Pirmasens statt. Im 3. Ausbildungsjahr bietet die Ausbildungsleitung an, für einige Wochen am Standort Zweibrücken zu arbeiten. Man bekommt hier auch die Chance, für einige Wochen in einen anderen Betrieb zu gehen (mit dem Einverständnis der Fachhochschule und einem gastausbildenden Betrieb). 

In der Fachhochschule arbeitet man mit Professoren, Assistenten und Studierenden zusammen. Die Aufgabe der Auszubildenden besteht in der Vorbereitung der Praktika sowie der Überprüfung von Versuchen für die Praktika. Diese Arbeiten umfassen die Bereitstellung der Chemikalien, Zusammentragen der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, dem Ansetzen von Lösungen, Überprüfung und Kalibrierung der Messgeräte und Verbesserung der Versuchsvorschriften.

Während der Praktika unterstützen die Auszubildenden die Betreuer, da sie durch die vorbereitenden Arbeiten sehr viel besser die Schwierigkeiten eines Versuches einschätzen können als die Studierenden, die diesen Versuch zum ersten Mal  durchführen.

Desweiteren gibt es Projektarbeiten wie z.B. beim Offenen Campus oder andere Aktivitäten im öffentlichen Rahmen für den Fachbereich Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften.

An der Fachhochschule hat man aber nicht nur mit Studierenden zu tun. Es werden auch Versuche durchgeführt, die für die Zwischenprüfung sowie die Abschlussprüfung relevant sind. 

Es können auch Versuche durchgeführt werden, die für die Auszubildenden persönlich interessant sind - allerdings immer in Absprache mit dem Ausbilder.