Forschungsschwerpunkte
Angewandte Forschungsschwerpunkte sind fachbereichsübergreifende Zusammenschlüsse drittmittelaktiver HochschullehrerInnen. Sie sind interdisziplinär und zukunftsweisend ausgerichtet. Drei hochschulweite Schwerpunkte wurden 2005 nach einer internen Ausschreibung mit anschließender externer Begutachtung vom Senat der Hochschule eingerichtet.
Integrierte Miniaturisierte Systeme IMS
Integrierte miniaturisierte Systeme sind funktionale Systeme auf kleinstem Raum, die nur mittels moderner physikalischer und chemischer Verfahren der Mikro-, Nano- oder Biotechnologie hergestellt werden können. Dazu müssen Mikrofertigungsverfahren samt der zugehörigen Analysemethoden, Materialwissenschaften, Simulationstechniken und Verfahren der Signalverarbeitung kombiniert werden.
Die Entwicklung solcher Systeme erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen, wie sie im neuen Schwerpunkt durch die Beteiligung von Professorinnen und Professoren verschiedener Fachbereiche ermöglicht wird. Die hervorragende Ausstattung der Mikrosystemtechnik mit Reinraum, mikromechanischer Fertigungslinie und angeschlossenen Laboren in Zweibrücken und der Werkstoffmechanik sowie der Mechatronik in Kaiserslautern kommen den gemeinsamen Arbeiten zu Gute. Insbesondere aufgrund des ausgeprägt interdisziplinären Charakters ist dieser Forschungsschwerpunkt mit einem hohen F&E-Potential verbunden. Der Wirtschaft wird Kompetenz in Form von Consulting und Entwicklungsprojekten angeboten.

Zuverlässige Software-intensive Systeme Zusis
Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Entwicklung von Methoden und Vorgehensweisen zur integrierten Entwicklung von Systemen, bei denen Software in engem Zusammenhang mit technischen und/oder organisatorischen Komponenten steht. Hierbei wird eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität des entwickelten Gesamtsystems angestrebt.
Diese Methoden und Vorgehensweisen werden an konkreten Anwendungsfällen entwickelt und erprobt, derzeit insbesondere aus den Bereichen Health Care (Projekt dzgMobile), Logistik und Geschäftsprozessmanagement (Projekt Business Driven Architecture).
Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen NAPUD
Der Forschungsschwerpunkt steht für eine nachhaltige Wertschöpfung, welche wiederum einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der inter- und intragenerativen Gerechtigkeit dient.
Dafür wird auf die Nachhaltigkeitsprinzipien der Effizienz, Konsistenz und Suffizienz zurück gegriffen.
Dies dient einer verbesserten Operationalisierbarkeit des komplexen und facettenreichen Nachhaltigkeitsbegriffs, um schließlich nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Thematik erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Personen bzw. Kompetenzen aus verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen, natur-, ingenieur-, gestaltungs- und informationstechnischen Bereichen. Dies spiegelt sich auch anhand der involvierten Professorinnen und Professoren des Forschungsschwerpunktes wider.
So liegt momentan der Arbeitsschwerpunkt im Bereich des nachhaltigen Bauen und Gestaltens. Dabei werden Konzepte entwickelt und realisiert, um unter ökonomischen Gesichtspunkten CO2 neutrale oder Energie-Gewinn-Gebäude zu bauen.







