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- Montag, 15. November 2010 15.11.10 16:53
- Alter: 2 Jahre
Forschungsschwerpunkte der FH Kaiserslautern werden durch Fachhochschulinitiative des Landes weiter gestärkt
Mit der Unterzeichnung von Zielvereinbarungen zwischen den rheinland-pfälzischen Fachhochschulen und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen am 15. November im Mainzer Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur kann die Fachhochschulinitiative des Landes in die Umsetzung gehen. Mit der neuen Initiative zur Unterstützung der Forschung sollen die Fachhochschulen gestärkt werden für den Wettbewerb um Studierende, Lehrende, Forschende und Forschungsmittel.
Basierend auf den Erfahrungen aus der Forschungsinitiative der Universitäten hat das Ministerium seine Forschungsförderung nun auch bei den sehr anwendungsnah orientierten Fachhochschulen von einer Einzelprojektförderung auf die Förderung von Entwicklungs- und Forschungskonzepten umgestellt. Bis Ende 2013 stehen den sieben Fachhochschulen zusätzlich zur Grundfinanzierung insgesamt 5,4 Millionen Euro zur Schärfung des Profils in den Bereichen der anwendungsnahen Forschung, des Wissens- und Technologietransfers, der Kooperation und der Verzahnung von Absolventenqualifizierung und Forschung zur Verfügung. Entsprechend der erarbeiteten Forschungskonzepte werden diese Gelder an den Hochschulen eigenverantwortlich verschiedenen Maßnahmen zugeführt und regelmäßig die Zielerreichung überprüft. So erhalten die Hochschulen mehr Autonomie bei der Entwicklung ihres individuellen Forschungsprofils.
Prof. Konrad Wolf, Präsident der Fachhochschule Kaiserslautern und stellvertretender Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz unterstrich auch im Namen seiner Kollegen aus Bingen, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, Trier und Worms die Bedeutung der Fachhochschulinitiative für die eigenverantwortliche Weiterentwicklung der angewandten Forschung an den einzelnen Fachhochschulen. „Diese Profilierung macht die Fachhochschulen zu wichtigen Kooperationspartnern für die Wirtschaft, stärkt sie im Wettbewerb um die besten Studierenden und garantiert deren qualifizierte Ausbildung.“
Die Fachhochschule Kaiserslautern wird mit den zusätzlichen Mitteln ihre Angewandten Forschungsschwerpunkte stärken und weiter ausbauen. 2005 wurden diese Schwerpunkte auf dem Weg zu einer Forschungsprofilierung vom Senat der Hochschule eingerichtet zu den Themen „Integrierte miniaturisierte Systeme“, „Zuverlässige software-intensive Systeme“ und „Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen“. Diese interdisziplinär angelegten Schwerpunkte sind inzwischen maßgeblich an der Drittmitteleinwerbung der Hochschule beteiligt, die in 2009 ca. 2 Millionen Euro betrug.
Die sieben Fachhochschulen des Landes haben im letzten Jahr gemeinsam fast 14 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben. „Mit der neuen Fachhochschulinitiative wollen wir diese Entwicklung weiter unterstützen. Das kommt der Forschung, sicherlich aber auch der Lehre zugute“, betonte Ministerin Ahnen bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarungen.
Kontakt: Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der FH Kaiserslautern / Tel: 0631/3724-2100 / Mail: praesident(aT)fh-kl.de
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