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FH-Beiträge für Festschrift Entrepreneurship-Forscher

Dipl.-Betriebw. (FH) Eugen Wolf

Eine besondere Ehre wurde Dr. Bernhard Schu, Leiter des gemeinsamen Gründungsbüros der TU und der FH Kaiserslautern, und Prof. Dr. Walter Ruda, wissenschaftlicher Leiter „Entrepreneurship Education“ FH Kaiserslautern zuteil. Sie wurden eingeladen, einen gemeinsamen Beitrag für die Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Szyperski zu erstellen. Szyperski, der lange Jahre an der Universität zu Köln lehrte, ist ein Vorreiter der Wirtschaftsinformatik und der Entrepreneurship-Forschung. Er war Vorsitzender verschiedener Forschungseinrichtungen (z.B. Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung) und z.B. auch Gründungspräsident im Förderkreis Gründungs-Forschung. 1986 wechselte er von der Hochschulseite in die Industrie und wurde Vorsitzender der damaligen Mannesmann Kienzle GmbH. Seit 1998 ist Szyperski auch Vorsitzender des Sachverständigenrates im Programm EXIST, das Existenzgründungen aus der Wissenschaft fördert. Ein besonderes Highlight für die beiden Autoren stellte dabei die Einladung zur akademischen Feier zu Ehren von Professor Norbert Szyperski im Audimax der Universität Koblenz-Landau auf dem Campus Koblenz dar. Die akademische Feier wurde vom Herausgeber der Festschrift, Prof. Dr. Harald F. O. von Kortzfleisch, Universität Koblenz-Landau professionell moderiert und organisiert. Verschiedene Laudatoren gaben in teilweise amüsanten Schilderungen einen Einblick in das innovative Schaffen von Professor Szyperski. Interessant ist auch die sogenannte „Sylter Runde“, bei der in Treffen unter Leitung von Szyperski der kreative Dialog zu ausgewählten Themenbereichen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gepflegt wird. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Thesenpapier festgehalten.

Der gemeinsame Beitrag von Ruda und Schu war dann zweigeteilt. Im ersten Teil wurde über Teilergebnisse der GEST-Studie (Gründung und Entrepreneurship von Studierenden) berichtet. Der zweite Teil des Beitrages war in Interviewform einem konkreten Gründungsvorhaben gewidmet. Eugen Wolf, Diplom-Absolvent am Campus Zweibrücken und Gründer von Ogoout, einem Internet Start Up, berichtete ausführlich über seine Erfahrungen mit der Entwicklung dieser Internet-Plattform und den eingeleiteten Marketing-Maßnahmen. Im Sinne eines „Was! Wo! Wann!“ werden Aktionen überregional eingestellt. Mittlerweile kann Ogoout schon bei Facebook (www.facebook.de/ogoout) besucht werden. Der Festschrift-Beitrag der Autoren Ruda/Schu ist insofern von besonderem Interesse, weil Szyperski immer wieder vom Vorbildcharakter von Gründern gesprochen hat, die im Sinne der Beschreibung eines „Entrepreneurial Life Cycle“ motivierend auf Gründer und angehende Unternehmer wirken sollen. Auf den Gebieten Musik und Sport werden der Jugend wirkliche oder auch nur vermeintliche Vorbilder angeboten, während es aber Vergleichbares für unternehmerisches Handeln und für die verantwortungsvolle Selbständigkeit nicht gibt. Szyperski spricht hierbei auch von „Lebensbäumen“ herausragender Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten mit Vorbildcharakter, die verstärkt erstellt werden müssten.

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