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- Mittwoch, 18. Mai 2011 18.05.11 15:01
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Fachhochschule Kaiserslautern erhält Bundesmittel für die Förderung individueller Studienwege
Die Fachhochschule Kaiserslautern ist eine von drei rheinland-pfälzischen Fachhochschulen und Universitäten, die in der ersten Auswahlrunde des von Bund und Ländern getragenen "Qualitätspakts Lehre" erfolgreich waren. Heute haben der Vorsitzende der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, und die stellvertretende GWK-Vorsitzende, Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan, die Ergebnisse der Auswahlrunde vorgestellt. Bundesweit wurden von 194 Hochschulen Anträge gestellt. Von diesen werden 111 Hochschulen in den nächsten fünf Jahren bei der Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität unterstützt. Darunter sind 52 Universitäten, 47 Fachhochschulen und 12 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Regionen Deutschlands. In Rheinland-Pfalz werden neben der FH Kaiserslautern die TU Kaiserslautern und die FH Trier gefördert, die Förderung beginnt zum Wintersemester 2011/12.
„Durch die erfolgreiche Antragstellung wird sich die Studiensituation an der Fachhochschule Kaiserslautern stark verbessern“, freut sich FH-Präsident Konrad Wolf über den Erfolg des Antrags der Fachhochschule Kaiserslautern. Die „Förderung individueller Studienwege“ ist das Ziel, das die FH mit den beantragten Mitteln in Höhe von 6 Mio. Euro in den kommenden fünf Jahren umsetzen will. Als „ideal“ für die Erreichung langfristiger Verbesserungen sieht der FH-Präsident die Option, dass die Förderdauer bis zum Jahr 2020 ausgeweitet werden kann. Besonders stolz ist Wolf, dass sich die FH Kaiserslautern in einem deutschlandweiten Auswahlverfahren durchsetzen konnte, mit dem auch im internationalen Vergleich Neuland betreten wurde: Erstmals wurde die Lehre zum Gegenstand eines nationalen Förderprogramms, bei dem die Anträge der Hochschulen in einem sogenannten Peer Review-Verfahren ausgewählt und von Gutachtern unabhängig voneinander bewertet wurden.
Konkret sollen die Mittel für Verbesserungen in den Bereichen Studieneinstieg, Optimierung des Studienverlaufs, Förderung hochbegabter Studierender und Personalentwicklung eingesetzt werden. Dabei wird vor allem in Personalmittel investiert. Eine Intensivierung der Fachstudienberatung gehört genauso dazu, wie die Einrichtung von Tutorien, in denen Studierende höherer Semester den Anfängerinnen und Anfängern den Beginn des Studiums erleichtern. Zu denken ist hier an Kurse zur Entwicklung mathematischer, naturwissenschaftlicher und sprachlicher Fähigkeiten oder zu Grundlagen des Programmierens. „Die Einrichtung solcher Tutorien bedeutet auch eine Weiterqualifizierung der hierfür eingesetzten studentischen Tutoren und bietet diesen zudem die Möglichkeit einer interessanten und karrierefördernden Tätigkeit an der Hochschule“, hebt Vizepräsident Hans-Joachim Schmidt den doppelten Effekt einer solchen Maßnahme hervor. Besonders hoch qualifizierte Studierende sollen zudem in Summerschools und das Curriculum begleitenden Veranstaltungen zu Themen wie „wissenschaftliches Schreiben“ oder der „Beantragung und Bearbeitung wissenschaftlicher Projekte“ auf eine spätere Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft vorbereitet werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet schließlich die Mitarbeiterqualifizierung bzw. Personalentwicklung an der Hochschule. Damit legt die Fachhochschule insgesamt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung maßgeschneiderter Konzepte für eine individuelle Förderung.
Kontakt: Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der FH Kaiserslautern / Tel: 0631/3724-2100 / Mail: praesident(aT)fh-kl.de
V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der FH Kaiserslautern / Tel: 0631/3724-2100 / Mail: praesident(aT)fh-kl.de
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