Medizininformatik (B.Sc.)
Der Bachelor-Studiengang Medizininformatik vermittelt eine praxisorientierte Ausbildung zum Informatiker mit zusätzlicher fachspezifischer Kompetenz im medizinisch-technisch-naturwissenschaflichen Bereich. Die Studierenden erhalten darüber hinaus Einblicke in die komplexen Strukturen unseres Gesundheitswesens.
Kurzportrait der Medizininformatik
Ziel des Studiengangs ist die Ausbildung von Informatikern mit Zusatzqualifikationen im Bereich der Medizin, der Naturwissenschaften und des Gesundheitswesens, um konstruktiv mit den jeweiligen Experten Probleme zu analysieren und darauf aufbauend IT-basierende Lösungen zu entwickeln.
Wichtige Bereiche sind zum Beispiel: medizinische Bildverarbeitung, Embedded Systems, Softwarezertifizierung und die Informationsverarbeitung im Gesundheitswesen.
Absolventen können jedoch in allen Bereichen der IT-Branche eingesetzt werden, insbesondere in den vielfältigen Berufsfeldern der medizinischen Informationsverarbeitung und des Gesundheitswesens.
Die zusätzliche Vermittlung von Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten bildet die Grundlage für die Absolventen der Medizininformatik, ihre akademische Qualifikation sowohl in einem Informatik-Masterstudiengang als auch in medizinnahen Masterstudiengängen zu vertiefen.
Berufsfelder
Der Studiengang Medizininformatik verbindet eine grundlegende Ausbildung zum Informatiker mit zusätzlichen Kompetenzen in den unterschiedlichen Facetten des Gesundheitswesens.
Mit diesen Fachkompetenzen ausgestattet, stehen dem Medizininformatiker drei prinzipielle Aufgabenfelder offen
- die medizintechnische Informatik,
- die Informationshaltung und Auswertung und
- die Organisation und Administration
Entsprechend dieser Aufgabenfelder werden Medizininformatiker in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt:
- dem öffentlichen so wie privaten Gesundheitswesen, dazu zählen Krankenhäuser, Kliniken, Gesundheitsämter und Krankenkassen, niedergelassene Ärzte und Apotheken,
- den politischen Entscheidungsträgern, also den kassenärztlichen Vereinigungen, den Rentenversicherungsträgern, den Ärzteverbänden, den gesetzgebenden und ausführenden Organen des Staates sowie den politischen Parteien,
- der Industrie; zu nennende Vertreter: Hersteller von Softwaresystemen für das öffentliche und private Gesundheitswesen, Hersteller von computergestützen Medizintechniksystemen, Unternehmensberatungen und Pharmaindustrie,
- der Forschung und Lehre: Universitäten und Fachhochschulen, Großforschungseinrichtungen, Forschungsgesellschaften und Bundesämter.
Praxisbezug
Das betreute Praxisprojekt, kombinierbar mit der Bachelor-Abschlussarbeit, findet in der Regel in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und medizinischen Forschungseinrichtungen des gesamten Bundesgebietes statt.
Eine solche praxisorientierte Bachelorarbeit führte schon in vielen Fällen nahtlos zum erfolgreichen Berufseinstieg nach Abschluss des Studiums.
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzung zum Studium ist die Fachhochschulreife.
Bei Fragen oder Unklarheiten helfen Ihnen gerne unser Studierendensekretariat sowie die angegebenen Ansprechpartner des Fachbereichs.
