
- Chitra Atreya, Professor Thomas Wagner, Miriam Farschon, Polizeihauptkommissar Willibald Weigel, Marc Lorne, KUK-Vorsitzender und Polizeidirektor Franz-Josef Brandt, Alexander Loos, Michael Scheuerl, Alexander Lehmann, Leiter des Referates Schulen der Stadtverwaltung Kaiserslautern Peter Krietemeyer, Alexander Dowerk, Professor Holger Deuter
KuK Preisverleihung
Studierende entwickeln Verkehrssicherheitsportal für Kinder
In Zusammenarbeit mit der Kinderunfallkommission der Stadt Kaiserslautern (KUK) haben Studierende des Studienganges Virtual Design, Fachbereich Bauen und Gestalten, im Sommersemester 2007 begonnen, ein Internetportal für pädagogische Spielesoftware zur Verkehrserziehung zu entwickeln.
Dabei galt es, ein ganzheitliches Re-Design der KUK-Webpräsenz durchzuführen und durch eine speziell für Kinder und Jugendliche angepasste Website mit spielerischen Inhalten zu erweitern. Hier sollen die Verkehrsanfänger mit multimedialen Mitteln an Themen der Sicherheit im Straßenverkehr herangeführt werden. Damit das gelingt, nehmen virtuelle Charaktere die jungen Besucher an die Hand und führen sie durch die unterschiedlichen Edutainment-Angebote.
Projektunterstützende Beratung und Vorträge erhielten die Studierenden vom Institut für schulische Fortbildung Speyer, der Kinderunfallkommission, dem Polizeipräsidium Westpfalz und von imove, dem Institut für Mobilität und Verkehr der TU Kaiserslautern, um inhaltlich fundiert zu bleiben.
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Projektabschnitts präsentierten Professor Thomas Wagner und Polizeidirektor Franz-Josef Brandt am 13.12.2007 die studentischen Entwürfe der Öffentlichkeit. Die besten drei von insgesamt sieben Arbeiten wurden mit Geldpreisen prämiert, gestiftet von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, dem Rotary-Club und Wolfs Bike-Touren.
Der erste Preis in Höhe von 350 EUR wurde dem Team Miriam Farschon, Marc Lorne, Alexander Kloos und Mikko Reim verliehen. Sie entwickelten den neuen Webauftritt nach den Prinzipien der Barrierefreiheit. Das Team Alexander Lehmann, Michael Scheuerl, Chitra Atreya belegte mit der Kreation des virtuellen Hauptcharakters Sam, das Zebra den zweiten Preis mit 250 EUR. 150 EUR gewann Alexander Dowerk auf dem 3. Platz für die Erarbeitung Schwebender Inselteile als erweiterbare Spielplattform. Professor Thomas Wagner erhielt für sein Engagement zusätzlich eine Sonderprämie zugunsten des Studienganges Virtual Design.
Die drei Siegerarbeiten werden nun in einem nächsten Projektabschnitt in Kooperation mit der KUK zu einem einheitlichen Auftritt zusammengeführt und gemeinsam mit professionellen Sprechern des Südwestrundfunk um die sprachliche Komponente erweitert. Auch die nichtprämierten Arbeiten werden voraussichtlich in das Gesamtprojekt eingebaut.
Professor Wagner betonte, dass solch ein gemeinnütziger und somit praxisnaher Kundenauftrag von unschätzbarem Wert für die Studierenden sei: Zum einen konnten hier unter realen Bedingungen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einem echten Auftraggeber gesammelt werden, zum anderen werden mit der geplanten Onlinestellung Anfang des Sommersemesters 2008 die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, anstatt in einem Archiv zu verschwinden.
Prämie von der Deutschen Reihenhaus AG
Prämie von der Deutschen Reihenhaus AG für gute Ideen von Studenten
Die Studenten des Studiengangs Virtual Design Philipp Brückner und Peter Gabriel (erster Preis) sowie Svend Minkus (zweiter Preis) haben beim Ideenwettbewerb der Deutschen Reihenhaus AG ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro gewonnen, das jetzt übergeben wurde.
Die Reihenhaus AG hatte im vergangenen Semester den Studiengang Virtual Design mit einen Wettbewerb zur praxisnahen Entwicklung einer Werbebroschüre unterstützt. Die Teilnehmer entwickelten dafür kreative Gestaltungsansätze bezüglich Formatwahl, Informationsgliederung und Bildideen. Die Jury, bestehend aus Studiengangsleiter Matthias Pfaff, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Miriam Wagner und Firmenvertretern, befand, dass bei den beiden Projekten der ersten Preisträger aus dem fünften und dritten Semester die Gratwanderung zwischen Kreativität und Umsetzbarkeit besonders gelang.
Das Unternehmen bedachte den Studiengang zusätzlich mit einer finanziellen Zuwendung. Diese so genannten Drittmittel sind nach Aussagen von Miriam Wagner wichtig, um den Fachbereich finanziell besser auszustatten. Sie kämen der Ausbildung der Studenten zugute. Die Kooperation zwischen der Deutschen Reihenhaus AG und der FH Kaiserslautern begann bereits 2006 mit einem studentischen Wettbewerbsprojekt zum Thema Corporate Identity und wird voraussichtlich im folgenden Semester unter dem Motto Webdesign fortgeführt.

